Heilpraktiker Wolfgang Wagner

Blutuntersuchung im Dunkelfeldmikroskop nach Prof. Enderlein:

Die Dunkelfeld-Diagnostik ist eine spezielle Form der Diagnose, bei der dem Patienten ein kleiner Tropfen Blut entnommen wird.

Das Blut muss dann über einen längeren Zeitraum (mindestens 3 Tage) hinweg unter einem Dunkelfeldmikroskop betrachtet werden.

Dieses verfügt über einen speziellen Kondensator, der alles, was im Blut vorhanden ist, auch optisch vor einem dunklem Hintergrund sichtbar macht - und dies, ohne dass Teilchen, Stoffe, Pilze, Viren etc. überblendet werden oder dass es einer Einfärbung der Zellen bedarf.

Mit dem Dunkelfeldmikroskop sehen wir tatsächlich in den Mikrokosmos des Blutes. So können sonst unsichtbare Phänomene beobachtet werden, die Rückschlüsse auf bestehende Erkrankungen, aber auch auf sich erst in der Zukunft manifestierende Erkrankungstendenzen zulassen.

Die Untersuchung durch ein Dunkelfeldmikroskop veranschaulicht nicht nur die Quantität der verschiedenen Blutzellen, sondern kann auch Aussagen treffen über die Aktivität und Funktionstüchtigkeit unserer Blutbestandteile.

Man untersucht lediglich einen Blutstropfen unter dem Dunkelfeldmikroskop. Hierbei lassen sich diese krankmachenden Wuchsformen erkennen, sowie weiterbestehende Organerkrankungen.

Normalerweise lebt der menschliche Organismus in Symbiose mit zahlreichen Mikroorganismen (z.B. Darmbakterien).

Kommt es nun infolge von chronischem Streß, länger andauernden Ernährungsfehlern, emotionalen Disharmonien, schweren Erkrankungen oder Medikamenten zu Veränderungen des gesunden Milieus (Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichtes, Schwächung des Immunsystems), können sich die Symbionten, die normalerweise unsere Freunde sind, in krankmachende Formen entwickeln.

Statt mit unserem Körper in Harmonie zu leben, verursachen sie erhebliche Beschwerden, z.B. Durchblutungsstörungen und deren Folgeerscheinung wie venöse Stauungen, Thrombosen, Krampfadern, Ateriosklerose u.s.w.

Ebenso können sich krankmachende Mikroorganismen wie z.B. Streptokokken in die Blutzellen einnisten. Eine Streptokokkeninfektion ist normalerweise mit dem Leben nicht vereinbar, aber solange der Körper einigermaßen im Gleichgewicht ist, bleiben die Mikroorganismen in den Blutzellen.

Erst wenn im Körper diese Regulationsmechanismen (z.B. Schwächung des Immunsystems) versagen, kommt es zu schwersten Krankheitsbildern.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist heute also eine wertvolle Hilfe in der Beurteilung und Verlaufskontrolle von Krankheiten. Auch wenn jemand dieser Methode kritisch gegenüber stehen mag, so dient sie doch als wichtige Hinweisdiagnose, die man mit "akzeptierten" Laboruntersuchungen bestätigen kann.

Man sieht hier Milieuveränderungen, übersäuerungen, Gerinnungsstörungen, Sauerstoffmangelzustände, Organschwächen, bakterielle und parasitäre Belastungen usw.. Sie ist deshalb heute eine wertvolle Zusatzdiagnostik zu den üblichen Laboruntersuchungen: Denn man kann Dinge sehen, die man sonst nicht sieht und aus denen man therapeutische Konsequenzen ziehen kann!

In der schulmedizinidchen kann ein Laborcheck mit 50 verschiedenen Parametern völlig normale Werte ergeben und der Patient ist trotzdem schwer krank.

Es ist vieles eben nicht untersucht worden und an vieles nicht gedacht worden, weil der sog. Fortschritt eben doch noch nicht weit genug fortgeschritten ist.

Die Diagnostik ist mosaikartig aus kleinen Teilen zusammengesetzt und die müssen wertfrei nebeneinander betrachtet werden.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist solch ein Mosaikstein.

Prof. Enderlein war Mikrobiologe in Berlin und Hamburg (und während des ersten Weltkrieges Stabsarzt in der Armee), wo er ein eigenes Institut leitete.

Er fand heraus, daß Bakterien, Viren und Pilze, kurz Mikroorganismen, einen Formenwandel durchlaufen.

Aus kleinsten lebenden Eiweißstrukturen können z. B. Viren, aus Viren Bakterien, aus Bakterien Pilze entstehen und umgekehrt.

Diese Fähigkeit wird in der Fachsprache Pleomorphismus genannt und wird von der Schulmedizin völlig anders gesehen.
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