Heilpraktiker Wolfgang Wagner

Aderlass:

Die Aderlasstherapie ist ein sehr altes Heilverfahren, das schon in der Antike seinen Ursprung hat.

Basierend auf der damals entstandenen "Vier-Säfte-Lehre" (Blut, Schleim, schwarze Galle, gelbe Galle) entwickelte man die Theorie, dass sich durch ein Ungleichgewicht dieser Körpersäfte Krankheitszustände vieler Art zeigten, die dadurch geheilt werden konnten, dass durch Maßnahmen, wie z.B. den Aderlass, die "bösen" Säfte aus dem Körper entfernt wurden.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Aderlass zu einer regelrechten Modewelle, selbst Gesunde wurden zur Ader gelassen.

Durch Übertreibungen kam es zu gefährlichen Situationen, hervorgerufen durch größere Blutverluste - teilweise mit Todesfolge - so dass der Aderlass lange Zeit in Vergessenheit geriet.

Blut besteht bis zu 50 % aus Eiweißen, den roten und weißen Blutkörperchen, den Blutplättchen und vielem mehr.

Heute werden zwischen 50 und 180 ml Blut entnommen. Bei dieser Menge wird die Blutneubildung nocht nicht angeregt! Der "Blutverlust" wird durch Diffusion von Gewebsflüssigkeit in das Gefässystem ausgeglichen. Es kommt dadurch zu einer Blutverdünnung!

Der Aderlass ist besonders bei folgenden Beschwerden oder Erkrankungen zu empfehlen:

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